Hintergründe des Films

Der Drehbuchautor Shawn Christensen hatte für eine Geschichte die Idee, dass ein Jugendlicher zufällig auf einer Webseite für vermisste Kinder ein Foto von sich findet und daraufhin herausfinden möchte, wer er wirklich ist. In nur zwei Monaten schrieb Christensen den ersten Entwurf für das Drehbuch.

Vermisste Kinder in Deutschland

Jedes Jahr werden mehr als 60.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland als vermisst gemeldet. Glücklicherweise tauchen die Kinder und Jugendlichen in fast 98 Prozent der Fälle jedoch wieder auf. Wird ein Kind vermisst, ist die Polizei die erste Anlaufstelle. Bei der Polizei kann eine Vermisstenanzeige aufgegeben werden, sobald das Kind sein gewohntes Lebensumfeld verlassen hat oder die Eltern nicht wissen, wo sich ihr Kind aufhält und dies auch nicht in Erfahrung bringen können. Sobald ein Kind als vermisst gemeldet wird, werden seine Daten sowie Fotos in einer Datei gespeichert, auf die alle deutschen Polizeidienststellen Zugriff haben.

Webseiten über vermisste Kinder

Nicht nur in den USA existieren Webseiten, auf denen Daten und Fotos vermisster Kinder und Jugendlicher veröffentlicht werden. Solche Internetseiten gibt es auch in Deutschland. Auf diesen Webseiten findet man unter anderem Anleitungen dazu, was zu tun ist, wenn ein Kind vermisst wird. Zudem helfen die Webseiten oft dabei, vermisste Kinder und Jugendliche wiederzufinden, da die Bevölkerung Zugriff auf die Daten und Fotos hat und sich jeder, der ein vermisstes Kind gefunden hat, leicht dort melden kann.

Fotos auf Milchtüten

Als Etan Patz aus New York 1979 spurlos verschwand, wurde ein Foto von ihm auf Milchtüten gedruckt. Es war das erste Mal, dass das Gesicht eines verschwundenen Kindes auf einer Milchpackung zu sehen war. Seitdem ist es in den USA üblich, dass Fotos vermisster Kinder auf Milchtüten abgedruckt werden, um die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen und um Hilfe beim Finden der Kinder zu erhalten.

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