Alfred Molina

Der britische Schauspieler Alfredo „Alfred“ Molina spielt in dem Film Atemlos – Gefährliche Wahrheit die Rolle des CIA-Agenten Frank Burton. Er wurde am 24. Mai 1953 in London geboren und ist der Sohn einer Italienerin und eines Spaniers. Molina spricht fließend Spanisch und Italienisch.

Schauspielkarriere

Alfred Molina träumte schon als Kind davon, Schauspieler zu werden. Während seiner Schulzeit besuchte er das Jugendtheater und sammelte so früh Erfahrungen auf der Bühne. Dank seines Talents wurde er an der Guildhall School of Music and Drama in London für ein Schauspielstudium angenommen. Nach seinem Studium wurde er Mitglied bei der Royal Shakespeare Company, einem Theaterensemble in London, Stratford und Newcastle.

Das erste Mal stand er 1981 vor der Kamera, und zwar in der Rolle eines Dschungelführers in der ersten Szene des Indiana-Jones-Film Jäger des Verlorenen Schatzes. Bis 1991 spielte er ausschließlich Nebenrollen in weiteren Kinofilmen. In dem Film Nicht ohne meine Tochter spielte Molina erstmals eine Hauptrolle.

Nebenbei spielte Molina auch weiterhin auf Theaterbühnen. In den Jahren 1998 bis 1999 hatte er sein Debüt auf dem Broadway in der Produktion Art, die mit einem Tony Award ausgezeichnet wurde. Für seine Leistung auf der Bühne wurde Molina für einen Tony Award nominiert und erhielt einen Drama Desk Award.

Molina liegt es vor allem, Antagonisten zu spielen, wie zum Beispiel Dr. Octavius in dem Film Spiderman 2 oder Bischof Aringarosa in The Da Vinci Code – Sakrileg, die auch seine bisher bekanntesten Rollen sind.

Nicht nur in Filmen ist Molina zu sehen, sondern auch in US-Fernsehserien. Seit 2016 spielt er in der Dramedy-Serie Angie Tribeca die wiederkehrende Rolle des Dr. Edelweiss und seit 2017 ist er als Robert Aldrich in der Fernsehserie Feud zu sehen. Für seine Darstellung des Robert Aldrich in Feud wurde er für den Golden Globe Award und den Primetime Emmy Award nominiert.

Privatleben

Seit 1986 ist Molina mit der sechzehn Jahre älteren Schauspielerin Jill Gascoine verheiratet. Aus einer früheren Beziehung hat er eine Tochter namens Rachel, die als Fotografin arbeitet. Jill Gascoine brachte ihre Söhne aus erster Ehe, Adam und Sean, mit in die Beziehung.

Jill Gascoine und Alfred Molina wohnen in Kalifornien in den Vereinigten Staaten.

Molina setzt sich aktiv für den Kampf gegen HIV und AIDS ein. Er spendet regelmäßig Geld an die AIDS-Forschung, nimmt an Aktionen teil und geht zu Veranstaltungen. 2013 trat er in dem Dokumentarfilm Walk On auf. Der Film erzählt über Joseph Kibler, der von Geburt an HIV-positiv und querschnittsgelähmt ist.

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